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andpartnersincrime

andpartnersincrime ist ein offener, kollaborativer Zusammenschluss um die Regisseurin und Dramaturgin Eleonora Herder. In sich wiederholenden, immer aber auch wechselnden Konstellationen kollaboriert Herder mit einer Reihe von Kompliz*innen in Frankfurt, Barcelona und Warschau. Regelmäßiger und wichtigster partner in crime ist der Dramaturg und Stadtaktivist Tim Schuster. andpartnersincrime arbeiten im Bereich der darstellenden Künste. Sie suchen nach einem zeitgenössischen Ansatz des Dokumentarischen. Im Mittelpunkt stehen dabei politik- und raumtheoretische Fragen zum Thema Globalisierung und Stadtentwicklung. Den jeweils eigenständigen Stückentwicklungen geht eine intensive Recherchephase voraus. Das darin generierte Material ist biographischer, theoretischer oder zeitgeschichtlicher Natur; eine wiederkehrende Form der Materialgewinnung sind Interviews. Obwohl sich andpartnersincrime als Theaterschaffende verstehen, finden ihre Arbeiten nicht ausschließlich in Bühnenräumen statt, oft arbeiten sie auf und für die Straße oder unterwandern mit performativen Setzungen kunstferne Institutionen. https://andpartnersincrime.org/info/

 

Chido Johnson (US)

 

die apokalyptischen tänzer*innen (DE)

Die apokalyptischen tänzer*innen haben sich der Aufgabe verschrieben die Apokalypse (griechisch ἀποκάλυψις „Enthüllung“, wörtlich „Entschleierung“) wörtlich zu nehmen und mit den Mitteln der darstellenden Kunst zu erforschen. Sie begeben sich mit ihren Körpern auf eine ästhetische Reise der Offenbarung und stellen ihre Gliedmaßen den enthüllenden Zuckungen zur Verfügung. https://www.apocalypse.dance/

 

Folke Köbberling & Martin Kaltwasser (DE)

 

Martin Kaltwasser (DE)

Martin Kaltwasser, geboren 1965, studierte Bildende Kunst und Architektur. Er arbeitet in den Bereichen Installation, Objekt, Design, Performance, Architektur und Stadtforschung und vor allem im öffentlichen Raum. Er arbeitet zumeist ortsbezogen und verbindet Recherche mit räumlichen, objekthaften, architektonischen Umsetzungen. Viele seiner Projekte entstehen partizipatorisch und mit Abfällen aus dem städtischen Raum. Von 2004 bis 2015 Zusammenarbeit mit der Künstlerin Folke Köbberling mit weltweiten Kunstprojekten und Ausstellungen. Ab 2013 Arbeiten als Solokünstler und in wechselnden Kooperationen, beispielsweise 2013-2014 zusammen mit der Theatergruppe „Showcase Beat Le Mot“ Bau des Theatergebäudes „Ding Dong Dom“ in Berlin. Errichtung des Los Angeles Garden für die IGA Berlin 2017, nachfolgend als dauerhafte Erweiterung der "Gärten der Welt". http://www.martinkaltwasser.de/cv.html

 

Lajos Talamonti

Lajos Talamonti studierte Tanz und Musik an der Musikhochschule München, war daraufhin drei Jahre Regieassistent an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und leitete zwei Jahre das Theater im Kunsthaus Tacheles in Berlin. Heute ist er freischaffender Autor, Regisseur und Performer und erforscht seit 1996 mit performativen Mitteln soziale, ökonomische und politische Phänomene unserer Zeit. Sein Repertoire reicht von stadtraum-, und ortsspezifischen Inszenierungen über Eigenentwicklungen für Bühnenräume bis hin zu interaktiven Spiele-Settings. Im Zentrum seiner Arbeiten stehen Fragen nach Partizipation und (Bühnen-)Macht. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Kinder- und Jugendarbeit. https://www.staatstheater.karlsruhe.de/ensemble/id/3440/

 

Screwing Bitches (DE)

 

Tanja Krone (DE) & Muath Isaied (JO)

Tanja Krone ist Regisseurin, Performerin, Musikerin und beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit der Kunst als Möglichkeitsraum, dem Aspekt der Teilhabe unterschiedlichster Protagonisten*innen in der Kunst und sucht nach der Poesie im Dokumentarischen. Die performativen Settings ihrer früheren Arbeiten reichen von der Gründung der weltgrößten Frauenrockband über die Erfindung utopischer Staaten in Afrika bis zur Schaffung einer modernen jugendlichen Heilsarmee in Berlin. Als Herrschaft der Kunst stellte sie zuletzt in der Artfremden Einrichtung in Mannheim die Demokratie auf die Probe, gab den Bewohner*innen von Esslingen unbegrenztes Geleit beim Aufbau ihrer STADT DER FRAUEN* und tourt seit 2007 mit The European House of Gambling durch europäische Fußgängerzonen und ringt um eine neue ökonomische Ordnung. Seit 2019 hat sie eine neue Mission: "Mit Echten reden“. http://www.tanjakrone.de