Internationales Festival für Theater | Performance | Tanz | Kunst
12. – 29. September 2007 | Hafenstrasse 68 | Mannheim

Programm

Video-Lounge

13. | 24. | 28.9. 1:00 – 8:00 Uhr
15. | 26.9. 2:00 – 8:00 Uhr
17.9. 1:00 – 7:00 Uhr
22.9. 3:00 – 6:00 Uhr
Ständiger Einlass
Speziell am 15.9. 1:00 Uhr
„Hardcore Chambermusic“
Von: Peter Liechti / CH, 2006
Dauer: 72 Minuten
Seit über 15 Jahren steht das renommierte Schweizer Trio KOCH-SCHÜTZ-STUDER mittendrin im internationalen Geschehen. Ihre Musik ist heftig und direkt, sensibel, körperlich – anspruchsvolle Musik zum Anfassen. Vom 1. – 30. September 2005 improvisierten die drei jeden Abend zur gleichen Zeit. “Hardchore Chambermusic“ ist die Verdichtung von dreißig Tagen Musik auf einen Film-Abend. Ein musikalisches Abenteuer als filmisches Kammerstück.
3:30 Uhr
„Greetings“
Von: Niklas Goldbach / DE
Dauer: ca. 11 Minuten
Material aus 100 UFO-Filmen aus dem Internet. Grußfloskeln in 55 Sprachen … und die Rede von UNO Generalsekretär Kurt Waldheim.
„The Flying Project“
Von: Joel Tauber / US
Dauer: 33 Minuten
Leihgabe der Adamski GALLERY FOR CONTEMPORARY ART, Aachen, New York
Taubers Filme und Performances handeln von der Überschreitung physischer Grenzen. Er beschäftigt sich mit seinen performativen und konzeptuellen Videoarbeiten intensiv mit Fragen nach Religion, Glauben und Spiritualität.
„Mirror light“
Von: Mariana Vassileva
Dauer: 8 Minuten
Leihgabe der DNA-Galerie, Berlin
Mit dem Spiegellicht kann man in die Menschen-Gebäude „hineingehen“. Manche Gebäude haben keine Fenster, andere sind ganz aus Glas, wieder andere haben gerade die Jalousien unten. Einige sind solide gebaut, andere temporär wie Zelte. Ich bin in einem permanenten Sog des Beobachtens. Die Außenwände der Gebäude, die mich umkreisen, sind die Innenwände meines Zuhauses, und ich bin ein anderer.
Wenn ich die Menschen mit dem Spiegel blende, sind sie überrascht. Vielleicht denken sie, ich sei verrückt. Manchmal lachen sie einfach und ich bin erfüllt.
4:30 Uhr
“Trains of Winnipeg”
POST-CYCLE Filmische Gedichte, kumulative Erzählung und der Künstler als Fiktion
Von: Clive Holden / CA 2004
Dauer: ca. 90 Minuten
“Ich habe bewusst nach dem Prinzip „aus alt mach neu“ experimentiert und mit einer interessanten Mischung aus Konzept und Kitsch gespielt, die zu einem nicht-linearen, organischen Prozess führen kann. Dadurch und indem ich es mit bewegten Bildern, Klang und einer Mischung von analogen und digitalen Technologien kombinierte, hoffe ich, ein rühmliches Ziel zu erreichen: ein altes, stolzes Wort teilweise mit neuem Leben zu erfüllen.“
6:00 Uhr
“The Light”
Von: Brian Doyle / US 2003
Dauer: ca. 11 Minuten
“The Light” enthüllt eine Welt, die ihren Weg nicht erkennt. Die unsichtbaren Bewohner dieser Welt, die nur durch die von ihnen geschaffenen Objekte anwesend sind, versuchen Wege durch das Unbekannte zu beleuchten. Ihr ultimatives Schicksal und die heimliche Furcht – immerwährende Dunkelheit – muss im Zaum gehalten werden, und so entsteht eine Zurschaustellung wachsender und immer komplexer werdender Beleuchtungen.
„Galaxy“
Von: Steffi Wurster / DE
Dauer: 25 Minuten
Das Video-Loop „Galaxy“ zeigt ein Fernrohr, das vor Nebelschwaden steht. Langsam schwindet das Licht. Durch das ab- und zunehmende Licht entsteht ein paradoxer Zustand, den man am ehesten als eine Art dauerhafte Zeitlosigkeit beschreiben könnte.
„Brauhaus Mitte“
Von: Steffi Wurster / DE
Dauer: 13 Minuten
Das Video zeigt den Blick aus dem Fenster der Künstlerin. Die Bildfläche ist zweigeteilt. Links ist die Fassade eines Altbaus zu sehen, rechts öffnet sich der Blick auf einen flüchtenden Plattenbau vor dem die Leuchtschrift „Brauhaus Mitte“ prangt und ein ICE durch fährt. Durch den Loop endet der ICE nie. Der verselbständigte Fluss des Zuges ähnelt in seiner Einförmigkeit den leeren lauf unseres heutigen Aktivismus, steht als Bild einer durchquerten, verqueren Welt und der in einem Zug vorbeifahrenden zeit, die sich in einer Endlosschleife immer wieder selbst davonfährt.
7:00 Uhr
„Hardcore Chambermusic“
Von: Peter Liechti / CH, 2006
Dauer: 72 Minuten
Seit über 15 Jahren steht das renommierte Schweizer Trio KOCH-SCHÜTZ-STUDER mittendrin im internationalen Geschehen. Ihre Musik ist heftig und direkt, sensibel, körperlich – anspruchsvolle Musik zum Anfassen. Vom 1. – 30. September 2005 improvisierten die drei jeden Abend zur gleichen Zeit. “Hardchore Chambermusic“ ist die Verdichtung von dreißig Tagen Musik auf einen Film-Abend. Ein musikalisches Abenteuer als filmisches Kammerstück.
8:00 Uhr
„Greetings“
Von: Niklas Goldbach / DE
Dauer: ca. 11 Minuten
Material aus 100 UFO-Filmen aus dem Internet. Grußfloskeln in 55 Sprachen … und die Rede von UNO Generalsekretär Kurt Waldheim.
„The Flying Project“
Von: Joel Tauber / US
Dauer: 33 Minuten
Leihgabe der Adamski GALLERY FOR CONTEMPORARY ART, Aachen, New York
Taubers Filme und Performances handeln von der Überschreitung physischer Grenzen. Er beschäftigt sich mit seinen performativen und konzeptuellen Videoarbeiten intensiv mit Fragen nach Religion, Glauben und Spiritualität.
„Mirror light“
Von: Mariana Vassileva
Dauer: 8 Minuten
Leihgabe der DNA-Galerie, Berlin
Mit dem Spiegellicht kann man in die Menschen-Gebäude „hineingehen“. Manche Gebäude haben keine Fenster, andere sind ganz aus Glas, wieder andere haben gerade die Jalousien unten. Einige sind solide gebaut, andere temporär wie Zelte. Ich bin in einem permanenten Sog des Beobachtens. Die Außenwände der Gebäude, die mich umkreisen, sind die Innenwände meines Zuhauses, und ich bin ein anderer.
Wenn ich die Menschen mit dem Spiegel blende, sind sie überrascht. Vielleicht denken sie, ich sei verrückt. Manchmal lachen sie einfach und ich bin erfüllt.
Videokunst ist schon lange ein eigenständiges Genre in der Bildenden Kunst. Wir zeigen Videos von Ulf Aminde, Victor Martinez Diaz, Mariana Vassileva, Stefanie Wurster und anderen. Zeit zum Schauen…
Das detaillierte Videoprogramm entnehmen Sie unserer Website oder dem Tagesprogramm im Festivalzentrum.